Auch bekannt als: Genehmigungsfreistellung, Freistellungsverfahren, Kenntnisgabeverfahren
Bei der Genehmigungsfreistellung wird das Vorhaben bei der Gemeinde angezeigt, aber nicht förmlich genehmigt. Voraussetzung ist meist, dass es im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans liegt, dessen Festsetzungen einhält und die Gemeinde kein Verfahren verlangt. Nach Ablauf einer Frist darf gebaut werden.
Warum ist das bei Nutzungsänderungen relevant? Sie ist der schnellste Weg, setzt aber voraus, dass alle Festsetzungen eingehalten werden — jede Abweichung führt zurück ins reguläre Verfahren.
Nutzungsänderung im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans ohne Abweichung
Gemeinde erklärt innerhalb der Frist, dass ein Verfahren durchgeführt werden soll
Vorhaben hält Festsetzungen ein, ist aber Sonderbau — dann keine Freistellung
Die Baugenehmigung ist der Verwaltungsakt, mit dem die Bauaufsichtsbehörde fe...
Der Bebauungsplan ist eine rechtsverbindliche Satzung der Gemeinde, die detai...
Eine Nutzungsänderung liegt vor, wenn ein Gebäude oder Raum künftig anders ge...
Die Landesbauordnung ist das Bauordnungsrecht des jeweiligen Bundeslandes. Si...
Der Bauantrag ist ein formeller Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung für...
Stand: 21. August 2026